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So geht Immobilienvermarktung über die sozialen Netzwerke

Über 72 Millionen Menschen verwenden soziale Netzwerke in Deutschland. Diese Zahl stellt eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung dar, die sich  regelmäßig über Facebook, Instagram & Co. auf dem neuesten Stand hält. Der Einfluss der sozialen Medien auf die Nutzer ist schon längst mehrfach bewiesen. Tagtäglich sind Nutzer Werbeanzeigen, Meinungen und Kommentaren ausgesetzt. Das große Werbe- und Beeinflussungspotenzial wird dementsprechend von zahlreichen Unternehmen genutzt, um zum Kauf von Produkten anzuregen. Während Produktmarketing für viele ein Begriff darstellen sollte, steckt das Immobilienmarketing über die sozialen Netzwerke vergleichsweise noch in den Kinderschuhen. Erfahren Sie, inwiefern sich die Immobilienvermarktung über Social Media von herkömmlichen Marketingmethoden unterscheidet und lernen Sie das Potenzial dieser Online-Vermarktung kennen!

Die Relevanz von sozialen Netzwerken

Spätestens mit Blick auf die Nutzungszahlen von Social Media sollte es ersichtlich werden, warum soziale Netzwerke für die Immobilienvermarktung eine interessante Chance eröffnen. 87 Prozent der Deutschen verwenden Social Media aktiv. Durch den Einfluss sozialer Plattformen werden Nutzer verstärkt zum Erwerb von Produkten verleitet, und auch Meinungen können durch Inhalte im Internet beeinflusst werden. Soziale Netzwerke nehmen einen weitreichenden Einfluss im alltäglichen Leben ein. So begleiten Instagram, Facebook und weitere Dienste uns beim Aufstehen, beim Essen und beim Entspannen. Es ist kein Wunder, dass durch den schnellen Zugriff auf stimulierende Inhalte die durchschnittliche Bildschirmzeit in Deutschland auf 10 Stunden pro Tag gestiegen ist. Betrachtet man die Entwicklung von Social Media, so ist auch in Zukunft eine vermehrte Verwendung zu erwarten.

Social Media für die Immobilienbranche

Der Produkterwerb steht besonders im Fokus der Social-Media-Nutzer. Die meisten Unternehmen planen ein gewisses Budget für die Pflege ihrer Social-Media-Kanäle, insbesondere für die Schaltung von Werbeanzeigen, ein. Die Werbeausgaben verzeichnen einen steigenden Trend. Auch die Wohnungssuche erfolgt vermehrt über die Social-Media-Kanäle. Diese Entwicklung bemerken auch immer mehr Makler und schließen sich diesem Trend an. Einige Immobilienmakler nutzen bereits soziale Medien als Vermarktungskanäle und können dadurch ihre Reichweite steigern. 

Wie werden Immobilien vermarktet?

Während sich die Vermarktungswege ständig weiterentwickeln, haben diese grundlegende Ziele gemeinsam. So zielt eine erfolgreiche Immobilienvermarktung darauf ab, eine verfügbare Immobilie potenziellen Interessenten anzubieten und diese letztlich von einem Kauf zu überzeugen. Ein grundlegendes Ziel besteht darin, das Haus oder die Wohnung zu einem angemessenen bzw. hohen Preis zu verkaufen oder zu vermieten. Weiterhin ist es oftmals von Bedeutung, schnell einen Käufer bzw. einen Mieter zu finden. Durch die fortschreitende Digitalisierung rücken soziale Netzwerke immer weiter in den Vordergrund. Um sie von traditionellen Vermarktungsmethoden abzugrenzen, möchten wir im Folgenden einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Marketingwege geben.

Immobilienvermarktung auf traditionellem Wege

Bei der traditionellen Immobilienvermarktung wird ein Inserat veröffentlicht. Das Inserat liefert eine kurze Beschreibung der Immobilie und gibt unter anderem Aufschluss über wesentliche Details wie die Lage der Immobilie, die Fläche und das Baujahr. Wird die angebotene Immobilie ausführlicher beschrieben, die Stärken in Textform herausgearbeitet und aussagekräftige Bilder geliefert, so handelt es sich um ein Exposé, eine Unterform des Inserats. Egal, wie umfangreich ein Inserat eines Hauses oder einer Wohnung ausfällt, auf traditionellem Wege wird es auf herkömmlichen Kanälen, wie Immobilienportalen oder Zeitungen, eingestellt. Die Käuferansprache erfolgt also klassisch über Printanzeigen, Anzeigen im Internet oder auch an einem Schild unmittelbar an der Immobilie selbst.

Immobilienvermarktung über die sozialen Netzwerke

Während das Potential des Internets bereits weitgehend für die Vermarktung von Immobilien genutzt wird, rücken darüber hinaus soziale Netzwerke für diese Zwecke weiter in den Fokus. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet immer größeren Handlungsspielraum, wenn es darum geht, das Haus oder die Wohnung einer breiten Zielgruppe ansprechend zu präsentieren. Während die Suche nach einer Immobilie zumeist noch klassisch über Online-Immobilienportale erfolgte, haben  Social-Media-Kanäle wie Instagram, Facebook und Twitter bei der Vermarktung von Immobilien eine eher untergeordnete Rolle eingenommen. Doch immer mehr Makler erkennen das enorme Potenzial dieser Plattformen, die täglich Millionen von Nutzern erreichen. Diese neue Form der Immobilienvermarktung kann unterschiedlich aussehen. So können Makler oder Immobilienagenturen beispielsweise anstreben, ein positives Image auf Ihrem Social-Media-Profil zu erzeugen, indem sie Bilder, Videos oder Beiträge hochladen, die eine positive Einstellung beim (potentiellen) Kunden hervorrufen. Ein Beitrag kann aber auch eine direkte Immobilienvermarktung darstellen, indem Inserate z.B. als Bilderreihe oder ein virtueller Rundgang durch das Haus als Video gepostet werden. 

Wichtige Social-Media-Kanäle für die Immobilienvermarktung

Sozial Media: YouTube, Instagram, Snapchat, Facebook etc.

Immobilienanzeigen können auf verschiedenen Wegen visuell ansprechend aufbereitet werden. Interessante Social-Media-Kanäle für das Marketing von Immobilien sind unter anderem folgende: 

  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube
  • TikTok
  • Twitter
  • Linkedin
  • Xing

Ablauf der Vermarktung von Immobilien auf sozialen Netzwerken

Wie bereits erwähnt, gibt es keinen konkreten Leitfaden, wie die Vermarktung stattfinden sollte. Dennoch ist darauf zu achten, Beiträge zielgruppenspezifisch auszurichten. So sollten die Bedürfnisse, die demographischen Merkmale und die Präferenzen der potentiellen Kunden bekannt sein. Darauf aufbauend erfolgt die Erstellung von Inhalten, die die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erregen sollten. Weiterhin ist es essentiell, dass Inhalte regelmäßig hochgeladen werden. Eine gewisse Konstanz ist insbesondere in der schnelllebigen Welt von Social Media von entscheidender Relevanz. Makler, die Immobilien auf digitalem Weg vermarkten, sollten jederzeit offen für neue Ideen sein. 

Einzelfotos

Ein Inserat kann in Form eines Einzelposts erfolgen. Wird ein einzelnes Foto auf sozialen Netzwerken hochgeladen, sollte darauf geachtet werden, dass die Vorteile der Immobilie auf dem Bild deutlich werden. Dafür sollte das Bild eine gute Qualität aufweisen, mit einer professionellen Kamera und unter idealen Belichtungsverhältnissen aufgenommen werden. Des Weiteren ist es wichtig, dem Bild eine passende Beschreibung hinzuzufügen, die die Eckdaten des inserierten Objekts knapp, aber mit allen wichtigen Details, zusammenfasst. Ein Link mit Kontaktdaten des Immobilienmaklers bzw. der Anzeige auf dem Immobilienportal darf ebenfalls nicht fehlen, damit Interessenten im nächsten Schritt einen Besichtigungstermin vereinbaren oder weitergehende Informationen einholen können. 

Fotoreihen

Fotoreihen eignen sich ebenfalls für die Präsentation einer Immobilie. Sie haben den entscheidenden Vorteil, dass man sich nicht für ein einziges Bild entscheiden muss. Stattdessen können mehrere Räume der Immobilie aus verschiedenen Perspektiven dargestellt werden. Ein weiterer Vorzug der Fotoreihe kann darin bestehen, dass Vorher-Nachher-Bilder eingestellt werden können. Diese Funktion eignet sich zum Beispiel dazu, das Resultat einer Renovierung darzustellen. 

Videos

Videos sind ein weiterer Weg, Immobilien zu inserieren. Auch bei der Aufnahme eines Videos sollten Qualitätsstandards eingehalten werden. Videos eröffnen Raum für kreative Möglichkeiten. Wie wäre es mit einem digitalen Rundgang durch die Immobilie? Sie möchten ein positives Markenimage aufbauen? Nutzen Sie Videos, um charmante Vorstellungsvideos Ihres Teams zu veröffentlichen oder von Ihrem Arbeitsalltag zu berichten. 

Stories

Stories bieten ein erhöhtes  Potential für Authentizität. Sowohl Fotos als auch Videosequenzen können in Stories eingebaut werden. Sie überzeugen durch hautnahe Updates und Insider-Informationen. Bauen Sie Links zu Ihrem Immobilienportal ein und überzeugen Sie mit Beiträgen, die Ihre Follower live mitnehmen. 

Die Vorteile der Immobilienvermarktung durch Social Media

  • Immobilienmakler, die über eine grosse Anzahl an Follower verfügen, können die Immobilie einem breiten Publikum anbieten
  • Die Nutzerzahl auf sozialen Netzwerken steigt stetig, weshalb die Relevanz für die Immobilienvermarktung immer deutlicher wird
  • Erreichen einer jüngeren Zielgruppe möglich
  • Werbeanzeigen auf Social Media erreichen ein großes Publikum und eignen sich daher ideal für die Neuakquise von Kunden
  • Inserate sind durch kreative Aufbereitungsmöglichkeiten “am Zahn der Zeit”
  • Immobilien können durch Videos und Stories besonders anschaulich dargestellt werden
  • Die Vermarktung erfolgt schnell und effizient
  • Interaktionsmöglichkeiten mit Interessenten sind möglich (Likes, Kommentare, Frage-Antwort-Felder etc.)
  • Durch ansprechende Beiträge können das Unternehmensimage gestärkt und zufriedene Kunden gehalten werden

Fazit

Aufgrund der zahlreichen Vorteile und der zunehmenden Relevanz von Social Media bietet sich die Immobilienvermarktung über die sozialen Netzwerke als Ergänzung zu herkömmlichen Wegen durchaus an. Immobilienmakler, die sich mit den Entwicklungen in den sozialen Medien auskennen, können Interessenten schnell auf Ihre Immobilie aufmerksam machen. Durch die Marktkenntnis und das Verhandlungsgeschick des Profi-Maklers kann die Immobilie auch erfolgreich verkauft werden.

Sie suchen Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media

https://de.statista.com/themen/1842/soziale-netzwerke/

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.