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WARUM ADEN?

Immobilienbesichtigung erfolgreich durchführen

Lesezeit: 4 Min.

Ein Immobilienverkauf ist ohne eine gelungene Besichtigung kaum denkbar. Wer seine Wohnung in Berlin verkaufen will, sollte die Immobilienbesichtigung gut vorbereiten und strategisch durchführen. Denn hier entscheidet sich oft, ob ein Interessent zum Käufer wird. Eine durchdachte Präsentation Ihrer Immobilie – egal ob Hausbesichtigung oder Wohnungsbesichtigung – hinterlässt einen positiven Eindruck und kann den Verkaufsprozess beschleunigen. Im Folgenden geben wir praxisnahe Tipps, wie Sie Besichtigungstermine optimal planen und durchführen. (Tipp: Achten Sie bereits im Vorfeld auf einen realistischen Angebotspreis. Eine professionelle Immobilienbewertung hilft, weder Kaufinteressenten abzuschrecken noch unter Wert zu verkaufen.)

Die Immobilie optimal vorbereiten

Bevor die ersten Interessenten Ihr Objekt betreten, muss die Immobilie „in Schale geworfen“ werden. Der erste Eindruck entscheidet – Experten schätzen, dass eine gepflegte und optimal präsentierte Immobilie einen deutlich höheren Verkaufspreis erzielen kann. Gehen Sie daher objektiv und kritisch durch Ihr Haus oder Ihre Wohnung, als wären Sie selbst der Käufer. Folgende Maßnahmen sollten auf Ihrer Checkliste stehen, damit Ihre Immobilienbesichtigung in Berlin zum Erfolg wird:

  • Aufräumen und Reinigen: Bringen Sie Innen- und Außenbereich auf Vordermann. Entfernen Sie Schmutz, lüften Sie gründlich durch und putzen Sie Fenster, damit alle Räume hell und freundlich wirken. Bei einem Haus sollten Fassade, Eingangsbereich und Garten gepflegt sein – die Hausbesichtigung beginnt bereits vor der Tür.
  • Persönliche Gegenstände reduzieren: Verstauen Sie private Fotos, ausgeprägte Deko und alles, was vom Wesentlichen ablenkt. Die Räume sollen eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen, aber nicht überladen wirken. So helfen Sie Interessenten, sich selbst in der Wohnung vorzustellen.
  • Kleine Mängel beseitigen: Reparieren Sie offensichtliche Defekte (quietschende Türen, lose Fußleisten etc.) und führen Sie Schönheitsreparaturen durch. Eine frische Wandfarbe in neutralem Ton kann Wunder wirken, wenn Wände stark abgenutzt sind. All das trägt dazu bei, dass Ihre Immobilie einem kritischen Blick standhält.
  • Ambiente schaffen: Sorgen Sie am Besichtigungstag für eine einladende Stimmung. Helle Beleuchtung, ein angenehm beheizter Raum (im Winter) und dezente Düfte erhöhen die Attraktivität. Ein Duft von frisch gebrühtem Kaffee oder gebackenem Kuchen wird oft als positiv empfunden. Vermeiden Sie jedoch aufdringliche Raumparfüms.

Unser Extra-Tipp: Nicht jeder Verkäufer hat die Zeit oder das Auge fürs Detail, um seine Immobilie perfekt in Szene zu setzen. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen – sei es durch Home Staging oder die Beratung eines Profis.

Besichtigungstermine richtig planen

Wenn die Immobilie herausgeputzt ist, geht es an die Planung der Besichtigungen. Statt Massenbesichtigungen mit Dutzenden Fremden in Ihrer Wohnung empfiehlt es sich, gezielt auszuwählen, wen Sie einladen. So vermeiden Sie unnötigen Aufwand und stellen sicher, dass nur ernsthafte Interessenten Ihr Objekt zu sehen bekommen. Beachten Sie bei der Terminplanung folgende Punkte:

  1. Interessenten vorab filtern: Gerade auf dem gefragten Berliner Immobilienmarkt kann es vorkommen, dass Sie eine Flut an Anfragen erhalten. Überlegen Sie sich Kriterien, um echte Kaufinteressenten von sogenannten „Besichtigungstouristen“ zu trennen. Fragen Sie z. B. nach der Finanzierung (etwa einer Finanzierungsbestätigung) oder ob bereits konkrete Kaufabsichten bestehen. Ernsthafte Käufer haben meist ihre Unterlagen parat und interessieren sich intensiv für das Objekt, während andere nur ihren Marktüberblick erweitern wollen. Auch eine virtuelle 360°-Tour im Vorfeld kann helfen – so melden sich zur Vor-Ort-Besichtigung nur noch wirklich interessierte Personen. (Tipp: ADEN Immobilien bietet Ihnen auf Wunsch eine virtuelle Besichtigung als Teil des Vermarktungsservice an.)
  2. Den optimalen Zeitpunkt wählen: Legen Sie Besichtigungstermine möglichst auf Tageszeiten, in denen Ihr Objekt im besten Licht erscheint – idealerweise bei Tageslicht. Unter der Woche sind späte Nachmittage oder frühe Abende beliebt; am Wochenende eignen sich späte Vormittage. Planen Sie genug Puffer zwischen Terminen ein, falls ein Gespräch länger dauert. Bei vermieteten Wohnungen stimmen Sie die Zeiten frühzeitig mit den Mietern ab, um Konflikte zu vermeiden.
  3. Rundgang strategisch planen: Überlegen Sie sich im Voraus eine Route durch die Immobilie. Welchen Raum zeigen Sie zuerst, welcher bildet den Abschluss? Bewährt hat sich: Starten Sie in einem repräsentativen Zimmer (z. B. Wohnzimmer), führen Sie dann durch alle Räume und heben Sie besondere Ausstattungen hervor. Das Highlight kommt zum Schluss – Menschen erinnern sich an die letzten Eindrücke am besten. Ein solcher dramaturgischer Ablauf bleibt positiv im Gedächtnis.
  4. Besucheranzahl begrenzen: Mehr als zwei Parteien gleichzeitig sollten nicht durch die Räume gehen, damit Sie auf jeden Einzelnen eingehen können. Wenn das Interesse sehr groß ist, organisieren Sie lieber mehrere Einzeltermine statt einer überfüllten Gruppenbesichtigung. Die Atmosphäre bleibt so ruhiger und Sie behalten den Überblick. Viele Eigentümer fühlen sich unwohl dabei, wenn gleichzeitig wildfremde Menschen in allen Zimmern umherlaufen – kleinere Gruppen schaffen hier Abhilfe.

Die Besichtigung professionell durchführen

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Ist der Besichtigungstag gekommen, sollten Sie Ihre Planung umsetzen und dabei authentisch bleiben. Als Verkäufer kennen Sie Ihre Immobilie am besten – nutzen Sie dieses Wissen, um Interessenten kompetent durch die Räume zu führen. Hier sind wichtige Hinweise für den Ablauf und Ihr Verhalten während des Termins:

  • Begrüßung und Auftakt: Heißen Sie Ihre Besucher freundlich willkommen und stellen Sie sich kurz vor. Eine sympathische Begrüßung bricht das Eis. Erklären Sie dann, wie die Besichtigung ablaufen wird (“Wir machen einen Rundgang und am Ende können Sie gern selbst nochmal schauen”). Das schafft Klarheit. Achten Sie auf persönliche Anwesenheit: Sie oder ein beauftragter Makler sollten immer selbst vor Ort sein. Das vermittelt Professionalität und gibt dem Interessenten das Gefühl, willkommen zu sein.
  • Präsentation der Räume: Führen Sie die Interessenten gemäß Ihrer geplanten Route durch das Objekt. Geben Sie zu jedem Raum ein paar knappe Infos – z. B. „Dies ist das neu renovierte Bad, alle Leitungen wurden 2020 erneuert“ oder „In diesem Zimmer scheint morgens die Sonne herein.“ Überfrachten Sie die Besucher nicht mit Details, sondern lassen Sie die Eindrücke wirken. Besondere Merkmale (hochwertige Einbauküche, Fußbodenheizung, energieeffiziente Fenster etc.) sollten Sie hervorheben. Bleiben Sie dabei ehrlich und authentisch, anstatt etwas zu beschönigen.
  • Auf Fragen vorbereitet sein: Interessenten werden Fragen stellen – das ist ein gutes Zeichen! Antworten Sie offen und sachlich. Typische Fragen drehen sich um die Nachbarschaft, Infrastruktur und Umgebung (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Verkehrsanbindung). Informieren Sie sich vorher, damit Sie kompetent antworten können. Falls jemand nach Ihrem Verkaufsgrund fragt, dürfen Sie höflich ausweichen – das ist Ihre private Angelegenheit. Wichtig ist, keine Unsicherheit aufkommen zu lassen: Haben Sie alle verkaufsrelevanten Unterlagen griffbereit, um Nachweise liefern zu können (Grundriss, Betriebskosten, Energiekennwerte etc.). Fehlt z. B. der Energieausweis zur Besichtigung, droht ein hohes Bußgeld von bis zu 15.000 €. Stellen Sie sicher, dass dieses Dokument spätestens beim Termin vorliegt – unser Ratgeber „Energieausweis beim Hausverkauf“ erläutert, worauf Sie achten müssen.
  • Mängel nicht verstecken: Offenheit schafft Vertrauen. Verschweigen Sie keine Mängel an der Immobilie. Wenn z.B. der Keller gelegentlich feucht wird oder irgendwo ein alter Wasserschaden existiert, gehen Sie proaktiv darauf ein. Ehrlichkeit kommt besser an, als wenn Käufer Mängel selbst entdecken – dann wäre das Vertrauen zerstört und eventuell sogar rechtliche Schritte denkbar. Sie können zusichern, diese Punkte auch im Kaufvertrag zu vermerken. Ein erfahrener Makler weiß übrigens, wie man Nachteile anspricht, ohne den Verkaufserfolg zu gefährden.
  • Sicherheit geht vor: So sehr Sie Ihre Immobilie auch präsentieren möchten – vergessen Sie nicht die Sicherheitsaspekte. Lassen Sie keine Wertsachen offen liegen. Verstauen Sie Schmuck, wichtige Dokumente und Bargeld an einem sicheren Ort, bevor Fremde Ihr Haus betreten. Während der Besichtigung sollten Sie Ihre Besucher zwar frei schauen lassen, aber dennoch im Blick behalten. Begleiten Sie niemanden in entlegene Kellerräume, wenn Sie sich unwohl fühlen, oder bitten Sie eine Vertrauensperson hinzu. In der Regel verlaufen Besichtigungen harmlos, doch ein gesundes Maß an Vorsicht ist nie verkehrt („Vorsicht ist besser als Nachsicht“).
  • Raum für private Erkundung: Haben Sie den Rundgang abgeschlossen, können Sie den Interessenten Zeit geben, sich alleine nochmals umzusehen. Ziehen Sie sich z.B. kurz in den Flur oder auf die Terrasse zurück, damit die Besucher frei sprechen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen können. Bleiben Sie jedoch in der Nähe für Rückfragen. Dieser Moment der Ruhe ohne Gastgeber direkt dabei empfinden viele Käufer als angenehm.
  • Abschluss des Termins: Beenden Sie die Besichtigung freundlich und zeigen Sie sich bei ernsthaftem Interesse gesprächsbereit für nächste Schritte (zweite Besichtigung, Unterlagenzusendung, Finanzierungsgespräch etc.). Drängen Sie nicht zu einer spontanen Entscheidung – die meisten Käufer brauchen Bedenkzeit. Es ist aber sinnvoll, einen groben Zeitrahmen zu vereinbaren. Zum Beispiel: „Melden Sie sich gern innerhalb der nächsten Woche, falls Sie weiterhin Interesse haben.“ So wissen beide Seiten, woran sie sind, und es verstreicht nicht unnötig Zeit.

Professionelle Unterstützung nutzen

Nicht jeder Eigentümer hat die Zeit und Erfahrung, um Besichtigungen selbst durchzuführen. Gerade in einer Stadt wie Berlin, wo die Nachfrage hoch sein kann, bedeutet das Besichtigungsmanagement oft erheblichen Aufwand. Hier kann ein erfahrener Immobilienmakler wie ADEN Immobilien wertvolle Dienste leisten. Unsere Leistungen decken alle Aspekte ab – von der Vorbereitung der Immobilie über die Auswahl seriöser Interessenten bis hin zur Durchführung der Besichtigung und Vertragsverhandlung. Als lokaler Qualitätsmakler filtern wir Besichtigungstouristen heraus, koordinieren die Termine effizient und wissen, wie wir Ihre Immobilie optimal präsentieren.

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Möchten Sie den Besichtigungsstress abgeben und auf Nummer sicher gehen? Dann stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Beratung rund um den Immobilienverkauf in Berlin! Egal ob Sie eine kleine Eigentumswohnung oder ein großes Einfamilienhaus verkaufen – wir von ADEN Immobilien unterstützen Sie dabei, den bestmöglichen Preis zu erzielen und finden den passenden Käufer.

Häufige Fragen zur Immobilienbesichtigung

In der Regel dauert eine Besichtigung zwischen 20 und 45 Minuten – je nach Größe der Immobilie und Gesprächsbedarf der Interessenten. Bei besonderen Rückfragen oder bei Objekten mit vielen Besonderheiten kann sie auch länger dauern.

Nicht zwingend – aber sinnvoll. Viele Interessenten schätzen es, wenn der Eigentümer Fragen zur Immobilie direkt beantworten kann. Alternativ kann auch ein Makler die Besichtigung professionell übernehmen und als neutraler Ansprechpartner auftreten.

Echte Interessenten stellen gezielte Fragen zur Immobilie, Finanzierung und zum weiteren Ablauf. Wenn bereits eine Finanzierungsbestätigung oder ein Kaufzeitpunkt genannt wird, ist das meist ein gutes Zeichen. Ein erfahrener Makler kann zudem durch Vorab-Gespräche filtern, wer wirklich kaufen will.

Ja, das ist sogar empfehlenswert. Wertsachen, private Unterlagen oder sehr persönliche Gegenstände sollten sicher verwahrt oder entfernt werden, um sowohl Ihre Privatsphäre als auch die Sicherheit zu schützen.

Das ist sehr individuell. Manchmal führt schon die erste Besichtigung zum Verkauf, manchmal braucht es mehrere Termine. Wichtig ist, nicht vorschnell zu verkaufen, aber auch kein echtes Kaufinteresse verstreichen zu lassen. Ein Makler hilft Ihnen dabei, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.

Je nach Aufwand und Vorbereitung dauert die Exposéerstellung in der Regel einige Tage bis eine Woche. Dazu zählen die Objektaufnahme, Fotos, Texterstellung, ggf. Home Staging und grafische Aufbereitung.

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